Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 21.07.2011

Anmeldeschluss zum Jugendferienprogramm teilweise schon am Montag, 25.07.11!

Ein reichhaltiges Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche stellte Bürgermeister Lutzenberger anlässlich der Gemeinderatssitzung vor. Der Jugendtreff Diessen, das JuZ Utting und Schondorf, die VG Jugendpflege Windach und die Elterninitiative Utting haben gemeinsam eine Broschüre mit Veranstaltungen vom 29.07. bis zum 12.09.11 zusammengestellt. Vom Grillfest, über den Kanuausflug bis zum Horrorlabyrinth werden eine grandiose Vielzahl von interessanten, lustigen und lehrreichen Erlebnissen in den Ferien geboten. Die Broschüre liegt im Jugendzentrum und im Rathaus sowie bei verschiedenen Geschäften aus. Zur Anmeldung wendet man an sich an die in der Broschüre genannten jeweiligen Organisatoren, in Utting insbesondere unsere Jugendarbeiterin Frau Krone Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Anmeldungen für die Veranstaltungen der Uttinger Elterninitiative können jedoch nur noch am Montag, 25.07.11 von 16.00 bis 17.00 im Uttinger JuZe, Dyckerhoffstr. 1, abgegeben werden. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Feuerwehrparkplatz wird gebaut

Mit der Mehrheit von 10 gegen 4 Stimmen (FWG und Horst Schnappinger, CSU) beschloss der Gemeinderat im zweiten Anlauf den Bau eines Parkplatzes für unsere Feuerwehrleute. Es wird die auch von Herrn Geiger (Ingenieurbüro Wittke und Feuerwehrler) empfohlene „Variante 1“ gebaut, die 10 Plätze auf der Rasenfläche zwischen Feuerwehrhaus und Bahnhofstr. vorsieht. Eine Zufahrt über den schon vorhandenen (Fuß-)weg neben der Ammerseebank (Variante 3) lehnte der Rat ab.

Variante 1 (links) und Variante 3a (rechts):
Uttilo online

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Befürworter der dritten Variante (die zweite Variante auf der anderen Seite des Feuerwehrhauses, an der Maria-Theresia-Str., schied nach allseitiger Ansicht aus) mit einer Zufahrt über den Weg neben der Ammerseebank, waren der Ansicht, dass damit eine weitere Ausfahrt auf die Bahnhofstrasse vermieden werden kann. Letztlich konnten sich dem jedoch nur Martina Grunow und Michael Weber (beide FWG) anschließen, während für die anderen 12 Räte eher die Nachteile überwogen: Gefahren beim Rückwärts-Ausparken, zu wenige neue Stellplätze und die Nutzung des Fußweges als Parkplatzzufahrt.
(Zur Notwendigkeit des neuen Parkplatzes vgl. Uttilo-online vom 30.06.11)


Utting beteiligt sich an Gutachten zur Windkraft

Nicht zuletzt auf Grund der Beratungen im Uttinger Gemeinderat zum neuen Flächennutzungsplan (vgl. Uttilo-online vom 24.02.11 ) werden die Gemeinden des Landkreises Landsberg ein gemeinsames Standortgutachten für Windkraftanlagen erholen. Die Gemeinde Utting wird den auf sie entfallenden Kostenanteil von (derzeit) 1.322,71 € leisten (einstimmiger Beschluss).

Kommentar:
Die Energiewende kommt auch im Landkreis Landsberg in Schwung. Das Standortgutachten ist ein erster Schritt, die Möglichkeiten der Windkraftgewinnung auszuloten. Dabei wird es am Ende nicht nur darum gehen wo der Wind weht, sondern auch wo der Bau von Windrädern ökologisch, landschaftlich und nachbarschaftlich möglich ist. Bei der Standortsuche sind Konflikte unvermeidlich. Deshalb ist es richtig, gemeinsam landkreisweit zu suchen. Aber auch in unserem Landkreis ist klar: Zum Nulltarif wird es die Wende nicht geben.


Keine Ausweitung von Bauflächen in Holzhausen

Einstimmig lehnte der Rat eine Ausdehnung der bebaubaren Flächen im Westen des Anwesens „Am Weitlesberg 3“ in Holzhausen ab. Der dort in Kraft befindliche sehr alte Bebauungsplan Holzhausen-West gewährt auf dem Grundstück im Osten des bestehenden Gebäudes einen recht großen Neubau mit bis zu 400 m² Grundfläche. Der Vorschlag des Eigentümers, dieses Baurecht auf zwei halb so große Bauten im Westen und Osten des Altbestandes aufzuteilen, stieß im Rat auf keine Gegenliebe. Man war einhellig der Meinung, dass eine Ausdehnung der Bauflächen in Richtung Westen nicht gewünscht wird.


Eduard-Thöny-Str. wird nicht gesperrt

Ebenfalls einstimmig lehnte das Gremium den Antrag von Anliegern der Eduard-Thöny-Str. ab, diese „zumindest während der Sommermonate“ für Nichtanlieger zu sperren. In dem Antrag heißt es zwar, die Eduard-Thöny-Str. sei eine „zu Recht beliebte Ausflugsstraße“ und „andere, ähnliche Seeuferstraßen in Bayern, auch am Ammersee“ seien schon früher für externe Autofahrer gesperrt worden. Die Gemeinderäte waren jedoch der Meinung, dass die Straße eine wichtige innerörtliche Nord-Süd-Verbindung darstellt, und keineswegs nur Ausflugsverkehr anzieht. Ihre Sperrung hätte daher noch mehr Verkehr auf der ohnehin stark belasteten Holzhauser Str. zur Folge. Auch die Sperrung des südlichen Teils ab dem Bahnübergang („Polizeibad“, Gasteiger Villa) wurde von niemandem befürwortet. Bürgermeister Lutzenberger wies darauf hin, dass dort immerhin zahlreiche Trauungen stattfinden und auch zur Bayerischen Verwaltungsschule gefahren wird.



„Dauerbrenner“ im Rat umstritten

Zum x-ten Mal beschäftigte sich das Gremium mit Bauvorhaben auf zwei Grundstücken im Uttinger Süden: Eduard-Thöny-Str. 29 und Fritz-Erler-Str. 3a und 3b:

Während die Errichtung einer Außentreppe (13:1) und eines Außenpools (11:3) an der Fritz-Erler-Str. mehrheitlich Zustimmung fanden scheiterte der Plan eines „Schwimmteiches“ auf dem Grundstück Eduard-Thöny-Str. 29 (neben dem Bahnübergang) denkbar knapp mit 7:7 Stimmen. Ausschlaggebend für die Entscheidungen war, dass sich die Vorhaben an der Fritz-Erler-Str. an die Maßgaben des Bebauungsplanes halten und im dortigen bebaubaren Gebiet liegen während der „Schwimmteich“ (incl. Bodenplatte!) eindeutig im Außenbereich gebaut würde. Für dieses Bauvorhaben votierten die Räte der CSU, LWG sowie GR Mielke  und Weber (FWG) mit dem Argument, ein Schwimmteich würde auch im Außenbereich nicht stören.


Ortsentwicklungsplanung geht weiter

Einstimmig einigte sich der Gemeinderat auf das weitere Vorgehen in Sachen Ortsentwicklungsplanung: Die vier von der fraktionsübergreifenden Vorbereitungsgruppe ausgesuchten Planungsbüros werden aufgefordert, ihre Angebote zur Ausarbeitung eines Konzeptes mit konkreten Handlungsanweisungen bis zur nächsten Gemeinderatssitzung auszuarbeiten. Grundlage der Handlungskonzepte sollen sein:
-    Das Zukunftsbild Utting 2020 (beschlossen am 19.05.11, vgl. uttilo – online:
-    Die Ergebnisse der Workshops von Gemeinderat und Bürgern
-    Die Entwurfsplanung zum Flächennutzungsplan


Zwei Bauvoranfragen zu Gewerbebauten an der Schondorfer Str.

Positiv äußerte sich der Rat zu zwei gewerblichen Bauvorhaben (jeweils einstimmig): Das seit vielen Jahren leer stehende Haus an der Schondorfer Str. 4 soll teilweise abgerissen und das Hinterhaus (eine ehemalige Zimmerei) zu einem Ladenraum ausgebaut werden. Und auf dem Grundstück an der Einmündung der Ludwig- in die Schondorfer Str. soll eine Produktion von Parksystemen gebaut werden. Die Planung von letzterem Vorhaben soll noch detaillierter ausgearbeitet werden, grundsätzlich kann sich der Rat das Vorhaben jedoch vorstellen.


Gutachten zum Geothermiekraftwerk fertig

Bürgermeister Lutzenberger teilte mit, dass das Gutachten zum Bohrvorhaben der Fa. Geoenergie am neuen Standort (Nähe Reichhof) vorliegt und auf einer der nächsten Sitzungen vorgestellt wird.


Nächste Gemeinderatssitzung voraussichtlich am 15.09.11
Zusätzliche Sitzung bei Bedarf am 25.08.11 möglich

Utting am 23.07.11
Peter Noll